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07.03. // Glück – Was wir von Bhutan lernen können

Was wir von Bhutan lernen können

Vor einige Jahren galt noch GNH oder Bruttonationalglück als eine nette Utopie, die wohl im kleinen buddhistischen Himalaya-Königreich von Bhutan relevant sein mochte, aber in entwickelten Ländern wie Deutschland keine Bedeutung haben könnte. Doch hat sich diese Anschauung in der Zwischenzeit radikal geändert. In 2011 wurde eine UNO-Resolution „Glück und Wohlbefinden, ein neues Entwicklung Paradigma“ einstimmig angenommen, und „Glücksforschung“ ist heute in vielen akademischen Forschungsinstituten etabliert. Gleichzeitig sind die Herausforderungen, mit denen wir als Menschheit konfrontiert sind, wie wirtschaftliche, politische, ökologische und Sinnkrisen, nicht mehr weg zu leugnen.

Könnte es sein, dass wir als Gesellschaft eine Neuorientierung brauchen, wo nicht mehr nur wirtschaftlicher Wachstum, Profit und Konsum im Mittelpunkt stehen, sondern Glück und Wohlbefinden für alle Menschen und für alle Lebensformen als oberstes Ziel gelten?

Wir werden erforschen, wie wir die inneren und strukturellen Ursachen der gegenwärtigen Krisen verstehen können und inwiefern das „Bruttonationalglück“ auch in entwickelten Ländern Lösungselemente sowohl auf individueller wie auch auf gesellschaftlicher Ebene anbieten kann.

Die inneren und äußeren Bedingungen des Glücks
Referent: Dr. Ha Vinh Tho, Director Gross Happiness Centre, Bhutan
Mittwoch, 7. März 2018 | 19 Uhr | Foyer