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07.03. // Vortrag: urgewald

Wir vertrauen unser Geld den Banken an! Doch was passiert mit dem Geld, wie wird damit gearbeitet und welche Projekte werden von welchen Banken finanziert? Die Menschenrechts- und Umweltorganisation urgewald e.V. geht dem nach. Wohin fließen die Gelder und welche Geschäfte werden getätigt? Dozentin Agnes Dieckmann gibt an diesem Abend einen Einblick in die Thematik.

Über urgewald e.V.:

Ohne Kredite, Versicherungen und sonstige Investitionen wird kein Atomkraftwerk, kein Staudamm und keine Pipeline gebaut. Auch Bergbaukonzerne und Waffenhersteller benötigen ständig frisches Geld. urgewald macht die Finanzierung von Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen sichtbar und benennt die Verantwortlichen. „Follow the Money“ ist der strategische Ansatz der Kampagnen gegen Investoren und sonstige Finanziers. Er zielt genau auf die Achillesferse dieser Vorhaben: das Geld.

Als „Anwalt für Umwelt- und Menschenrechte“ gibt urgewald Betroffenen eine Stimme. Für sie macht der Verein Druck auf Investoren, Banken und die Politik. Für sie ist er eine Anlaufstelle, wenn mit Beteiligung deutscher oder europäischer Geldgeber im Ausland ihre Rechte verletzt werden. Er sorgt dafür, dass vertriebene Kleinbauern, Aktivisten gegen Streubomben, Atomkraftgegner und Klimaschützer aus aller Welt auf Aktionärsversammlungen, Pressekonferenzen und in den Vorstandsetagen deutscher Firmen und Banken Gehör finden. Reicht das nicht aus, mobilisiert der Verein mit Protest- und Verbraucherkampagnen.

„Die kleine Organisation urgewald setzt sich mit großer Wirkung für den Schutz der Natur und sozialer Gerechtigkeit ein. Mit viel Courage und Chuzpe gelingt es ihr immer wieder, große Konzerne und Banken in die Schranken zu weisen.“

Anne Solbach-Freise in ihrer Laudatio zur Verleihung des Preises für Zivilcourage 2010

Vortrag: urgewald – Anwalt für Umwelt und Menschenrechte
Donnerstag, 7. März 2019 | 19 Uhr | Musiksaal
Dozentin: Agnes Dieckmann
Kosten: Spenden erbeten