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Starke Auftritte bei „aufgespielt & aufgetischt“

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Was für ein Abend! Revue, Performance, Klangreise, Konzert – die Beschreibungen für die Veranstaltung mögen vielfältig sein, aber in jedem Fall war es ein rundum gelungenes musikalisches und kulinarisches Fest, bei dem der Projektchor und das Team der Schulküche die Hauptrollen spielten.

Schon der Auftakt des Projektchores zeigte, dass die Arrangements zur Musik an diesem Abend überraschen würden – aus verschiedenen Positionen im Raum stimmten die Schülerinnen und Schüler das erste Stück an, versammelten sich zu einer Tanz- und Singeinlage auf der Bühne und ließen die »Goldenen Zwanziger« schnell lebendig werden. Kurz darauf rollten zwei Solistinnen das „R“ so schön wie Marlene Dietrich selbst und spätestens nach dem dritten Stück hatten die jungen Künstler die Herzen des Publikums für sich gewonnen.

Klassiker, wie Frank Sinatras „New York, New York“, wurden im Streichquartett dargeboten und das Publikum durfte in der Vertrautheit bekannter Melodien schwelgen. Aber nur um kurz darauf von dumpf knallender Body-Percussion im Rhythmus von Michael Jacksons „Bad“ gefangen zu sein. Mit „Skyfall“, einem anspruchsvollen Zusammenspiel aus Orchester und Chor, endete das Hauptprogramm. Der andauernde Applaus zeugte von großer Begeisterung für die Leistung der Schülerinnen und Schüler, zollte aber genauso Anerkennung für die herausragende Arbeit der Musikerinnen Ida Danzberg und Antje Parchmann sowie Matthias Klingebiel, Stellvertretender Leiter der Städtischen Musikschule.

Im Anschluss folgte der Auftritt des Schulküchenteams, unterstützt von einem charmanten Service durch die Schülerinnen und Schüler: Serviert wurden appetitliche Häppchen mit wohlklingenden französischen Namen – und diese wurden sichtlich genossen.

Beeindruckend war es zu sehen, wie alle Akteure diesen Abend nicht nur gestaltet, sondern gemeistert haben, wie viel Persönlichkeit, Kraft und Herzblut in den Auftritten lagen. So manche Kleinkunstbühne wäre stolz gewesen, eine mit 150 Karten ausverkaufte Veranstaltung dieser Art präsentieren zu können. Für eine Fortsetzung dieses Veranstaltungskonzepts im nächsten Jahr gibt es jedenfalls viele gute Gründe.

(4. März 2016)