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Gemeinsam gute Lernvoraussetzungen schaffen

Schon bei der Gründung der ersten Waldorfschule unterstützten Schularzt, Heileurythmist und Förderlehrer die Arbeit der Pädagogen. Dies wird heute immer notwendiger, denn in jeder Klasse finden wir oft Kinder, denen es z.B. schwer fällt zu lernen, die motorisch auffallen, die Angst haben oder solche, die sich nicht in die Klasse integrieren lassen.

Durch den ganzheitlichen Ansatz der Waldorfpädagogik wird in der Klassensituation so manches aufgefangen, doch für manche Kinder reicht das nicht. Da ist es wichtig, dass Klassenlehrer, Heileurythmist, Förderlehrer, Schularzt und Eltern gemeinsam überlegen, wie dem Kind am sinnvollsten geholfen wird.

Ganz genau auf das Kind blicken

Wie sind die unteren Sinne entwickelt, ist die Motorik ausgereift, ist eine klare Dominanz ausgebildet, wie ist das Verhältnis des Kindes zu sich selbst, zum Gegenüber, zur Gruppe, wie ist die Situation zu Hause?

Solche und ähnliche Fragen helfen, ein buntes Bild von dem Kind entstehen zu lassen, auf mögliche Ursachen für seine Auffälligkeiten aufmerksam zu werden und Ansatzpunkte für effektive Hilfsmaßnahmen zu finden.

Dem Kind helfen die eigene Mitte zu finden

Von unschätzbarem Wert ist es auch, in die „entgegengesetzte“ Richtung zu schauen – nicht auf die Schwächen des Kindes, sondern auf seine Stärken: Was kann das Kind besonders gut, wo liegen seine Interessen, wo bringt es sich positiv in die Klasse oder zu Hause ein?

Gelingt es hier anzuknüpfen, werden bei dem Kind Grundlagen geschaffen, Schwierigkeiten zu überwinden, Fähigkeiten zu entwickeln und die eigene Persönlichkeit zu entfalten.