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Waldorf100: Bees & Trees

Die Bienen, diese Sonnenwesen, verhelfen vielen unserer Nahrungspflanzen zu ihren Früchten und zeigen uns zugleich, wie es um unsere Seelen bestellt ist: „Der ganze Bienenstock ist eigentlich von Liebesleben durchzogen“ sagte Rudolf Steiner. Bienen sind ein Bild für jene spirituelle Kraft, die unserer Freiheit erst die Würde gibt: für die Kraft einer Liebe, die wirksam werden will.

Doch weltweit sterben die Bienen – dem wollen die Waldorfschulen entgegentreten. An allen Einrichtungen weltweit sollen Honigbienen wesensgemäß gehalten und Wildbienenpopulationen gefördert werden. Schüler aller Altersgruppen sollen intensiv daran teilhaben, von Unter- bis Oberstufe, vom Honigernten bis zu komplexen Forschungsaufträgen, vom Pflanzen von Bienenweiden (zum Beispiel mit dem demeter Samentütchen „Bienenglück“) bis zur Bereitung von Nistplätzen für Wildbienen. Die Erde soll wieder ein Ort werden, an dem die Bienen leben können.

Seit dem Sommer 2013 ist unsere Schulgemeinschaft um ein paar Tausend Mitglieder gewachsen: Zunächst sind zwei Bienenvölker in unserem Schulgarten eingezogen und seit 2018 experimentieren wir schon mit sechs kleinen Bienenvölkern, die die Schüler eigenständig und selbstverantwortlich betreuen. Mehr zu unseren Schulbienen lesen Sie hier: Bienenhüter